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Das Online-Portal der Pfarrgemeinde St. Nikolaus in Hanau-Steinheim.

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Auf unserer Internetseite, auf der sich aktuell 30 Bereiche, darunter viele Gruppen und Einrichtungen, mit insgesamt 156 Galerien und zusammengenommen 7.170 Bildern präsentieren, möchten wir Sie über unsere Pfarrei und unsere Veranstaltungen informieren.

 

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Aktuelle InformationenAktuelle Termine
Der Kreuzweg unserer Nikolauskirche in Trier (und anderswo)  zum Bereich

Im Trierer Stadtteil Markusberg nahe der Mariensäule gibt es eine kleine Kapelle zu Ehren des heiligen Markus. Dort hängen 14 Kreuzwegstationen, die denen in unserer Nikolauskirche zum Verwechseln ähnlich sehen. Es gibt einige Unterschiede in der Farbgebung und in den Details (z.B. sind auf der 12. Station in Trier die Arme Jesu am Kreuz gerade ausgestreckt, während in Steinheim die Ellbogen einknicken). Zudem fehlen in Trier die schwarzen Verzierungen auf dem Goldhintergrund; die Heiligenscheine sind anders gestaltet und die Tafeln etwas kleiner als die in Steinheim. Dafür sind sie von einem auffälligen, dunklen Holzrahmen umgeben, der Nummer und Inhalt der Station in goldfarbener Schrift angibt. Vergleicht man als willkürliches Beispiel die 7. Station (links Trier, Steinheim rechts), sehen Sie, dass die Anordnung der einzelnen Figuren, ihre Kleidung, Frisur und Pose zu fast 100 % übereinstim...  mehr
Evangelium vom 3. Sonntag der Osterzeit  zum Bereich

Olivia Golletz liest das Sonntagsevangelium
Sie erkannten ihn, als er das Brot brach

+ Aus dem heiligen Evangelium nach Lukas (Lk 24, 13-35)

Am ersten Tag der Woche waren zwei von den Jüngern auf dem Weg in ein Dorf namens Emmaus, das sechzig Stadien von Jerusalem entfernt ist.

Sie sprachen miteinander über all das, was sich ereignet hatte.

Während sie redeten und ihre Gedanken austauschten, kam Jesus hinzu und ging mit ihnen.

Doch sie waren wie mit Blindheit geschlagen, so dass sie ihn nicht erkannten.

Er fragte sie: Was sind das für Dinge, über die ihr auf eurem Weg miteinander redet? Da blieben sie traurig stehen, und der eine von ihnen - er hieß Kleopas - antwortete ihm: Bist du so fremd in Jerusalem, dass du als Einziger nicht weißt, was in diesen Tagen dort geschehen ist?

Er fragte sie: Was denn? Sie antworteten ihm: Das mit Jesus aus Nazaret. Er war ein Prophet, mächtig in Wort und Tat vor Gott und dem ganzen Volk.

Doch unsere Hohenpriester und Führer haben ihn zum Tod verurteilen und ans Kreuz schlagen lassen.

Wir aber hatten gehofft, dass er der sei, der Israel erlösen werde. Und dazu ist heute schon der dritte Tag, seitdem das alles geschehen ist.

Aber nicht nur das: Auch einige Frauen aus unserem Kreis haben uns in große Aufregung versetzt. Sie waren in der Frühe beim Grab, fanden aber seinen Leichnam nicht. Als sie zurückkamen, erzählten sie, es seien ihnen Engel erschienen und hätten gesagt, er lebe.

Einige von uns gingen dann zum Grab und fanden alles so, wie die Frauen gesagt hatten; ihn selbst aber sahen sie nicht.

Da sagte er zu ihnen: Begreift ihr denn nicht? Wie schwer fällt es euch, alles zu glauben, was die Propheten gesagt haben.

Musste nicht der Messias all das erleiden, um so in seine Herrlichkeit zu gelangen?

Und er legte ihnen dar, ausgehend von Mose und allen Propheten, was in der gesamten Schrift über ihn geschrieben steht.

So erreichten sie das Dorf, zu dem sie unterwegs waren. Jesus tat, als wolle er weitergehen, aber sie drängten ihn und sagten: Bleib doch bei uns; denn es wird bald Abend, der Tag hat sich schon geneigt. Da ging er mit hinein, um bei ihnen zu bleiben.

Und als er mit ihnen bei Tisch war, nahm er das Brot, sprach den Lobpreis, brach das Brot und gab es ihnen.

Da gingen ihnen die Augen auf, und sie erkannten ihn; dann sahen sie ihn nicht mehr.

Und sie sagten zueinander: Brannte uns nicht das Herz in der Brust, als er unterwegs mit uns redete und uns den Sinn der Schrift erschloss?

Noch in derselben Stunde brachen sie auf und kehrten nach Jerusalem zurück, und sie fanden die Elf und die anderen Jünger versammelt.

Diese sagten: Der Herr ist wirklich auferstanden und ist dem Simon erschienen.

Da erzählten auch sie, was sie unterwegs erlebt und wie sie ihn erkannt hatten, als er das Brot brach.
Geburtstag von Pfarrer Szafera  zum Bereich  zur Galerie

Am Dienstag der Osteroktav (18. April 2017) feierte Pfarrer Szafera Geburtstag. Nach der Abendmesse lud er zum Empfang in das Pfarrhaus. Viele folgten der Einladung, um ihrem Pfarrer persönlich Gottes Segen zu wünschen und ihre Sympathie sichtbar auszudrücken durch ein liebevoll ausgesuchtes Geschenk. Die beiden Steinheimer Pfarreien hatten ihm bereits eine Umhängetasche geschenkt, die er, wie er sagte, gut gebrauchen kann.
Ein besonderes Ohrenmerk waren die gereimten Glückwünsche, die mit einem Augenzwinkern den Alltag des Pfarrers von Steinheim aufzeigten. Der Geehrte stellte jedoch fest: „Ganz so schlimm ist es nicht“, was den vollen Terminkalender und anderes betrifft.
Nach dem Ständchen stimmte Pfarrer Szafera mit einigen der polnischen Mitglieder unserer Gemeinden ein heimatliches Geburtstagslied an, damit die Anwesenden dies auch einmal kennen lernen, bevor er mit der lateinischen Fassung von „Hoch soll er leben“ den Schlusspunkt setzte.
Nach dem Tischgebet begann der noch gemütlichere Teil des Abends mit Speis und Trank. Bei selbst gebackenem Kuchen, belegten Broten, Gulaschsuppe, Sekt, Orangensaft oder dem hauseigenen Kolping-Apfelwein setzte sich die gute Stimmung dieser Geburtstags-Agape noch lange fort. Allen, die den Empfang vorbereitet und durchgeführt haben, sei herzlich gedankt!

Die beiden Gemeinden sind froh, dass Pfarrer Szafera bei ihnen ist, und hoffen, dass er noch lange bei ihnen bleibt. Und Pfarrer Szafera freut sich sehr über die Glückwünsche und Geschenke, die ihn an diesem Tag erreicht haben. Den Firmlingen, die trotz Schulbeginn und Firmgruppenstunde in der Messe und beim Empfang mit ihm gefeiert haben, sprach er einen Extra-Dank aus. Besonders dankt er den Gemeindemitgliedern für das Gebet, das ihn trägt, und bittet sie, weiterhin für ihn zu beten, damit er mit Hilfe des Heiligen Geistes ihre Herzen zu Gott führen kann.
Neuer Bischof für das Bistum Mainz

Professor Dr. Peter Kohlgraf wird neuer Bischof des Bistums Mainz

Seit 2012 lehrt der Pastoraltheologe aus Köln an der Katholischen Hochschule in Mainz / Digitale Pressemappe zum Download

Professor Dr. Peter Kohlgraf ist von Papst Franziskus zum neuen Bischof des Bistums Mainz ernannt worden. Das ist am Dienstag, 18. April, um 12.00 Uhr zeitgleich im Vatikan und in Mainz bekannt gegeben worden.
Der designierte Mainzer Bischof wird nach seiner Bischofsweihe der 88. Nachfolger des heiligen Bonifatius sein, der von 746 bis 754 Erzbischof von Mainz war und den Beinamen „Apostel der Deutschen“ trägt. Kohlgraf, der Priester des Erzbistums Köln ist, war zum Wintersemester 2012/2013 auf die Professur für Pastoraltheologie an der Katholischen Hochschule (KH) in Mainz berufen worden. Seitdem ist der 50-Jährige auch als Pfarrvikar in der Pfarrgruppe Wörrstadt im Dekanat Alzey/Gau-Bickelheim tätig.
Ein Termin für die Bischofsweihe von Professor Dr. Kohlgraf im Mainzer Dom steht noch nicht fest und wird zu einem späteren Zeitpunkt bekannt gegeben. Auch nach der jetzt erfolgten Ernennung ist das Bistum Mainz nach wie vor vakant und wird bis zur Bischofsweihe von Diözesanadministrator Prälat Dietmar Giebelmann geleitet.
Das Mainzer Domkapitel hatte nach der Annahme des Rücktritts von Kardinal Karl Lehmann als Bischof von Mainz (16. Mai 2016) und der damit eingetretenen Sedisvakanz eine Vorschlagsliste mit geeigneten Nachfolgekandidaten beim Vatikan eingereicht. Aus dieser Liste und weiteren Vorschlagslisten hat Papst Franziskus drei Kandidaten benannt. Das Domkapitel hat von diesen drei Kandidaten in geheimer Abstimmung Peter Kohlgraf zum Bischof gewählt. Die Mitglieder des Mainzer Domkapitels sind: Domdekan Heinz Heckwolf als Vorsitzender und sechs Domkapitulare: Diözesanadministrator Prälat Dietmar Giebelmann, Offizial Prälat Dr. Peter Hilger, Prälat Hans-Jürgen Eberhardt, Prälat Jürgen Nabbefeld, Monsignore Horst Schneider und Ordinariatsdirektor Klaus Forster. Nach der Annahme der Wahl durch den Gewählten und vor seiner Ernennung durch den Papst wurde außerdem bei den Landesregierungen von Hessen und Rheinland-Pfalz festgestellt, „ob gegen den Gewählten Bedenken allgemein-politischer Art bestehen“.

Peter Kohlgraf wurde am 21. März 1967 in Köln geboren. Nach dem Abitur am Städtischen Dreikönigsgymnasium in Köln begann er 1986 sein Theologiestudium an der Rheinischen Friedrich Wilhelms-Universität in Bonn. Nach einem Freisemester in Salzburg und dem Diplomabschluss im Jahr 1991 folgte die Pastorale Ausbildung im Erzbischöflichen Priesterseminar in Köln. Kohlgraf wurde am 18. Juni 1993 im Kölner Dom zum Priester geweiht. Anschließend war er bis 1996 als Kaplan an Herz Jesu und St. Martin in Euskirchen tätig.
Darauf folgte die Freistellung zur Promotion an der Bonner Universität im Fachbereich Alte Kirchengeschichte/Patrologie bei Professor Dr. Ernst Dassmann, die er im Jahr 2000 abschloss („Die Ekklesiologie des Epheserbriefes in der Auslegung durch Johannes Chrysostomus“). In dieser Zeit war Kohlgraf im Seelsorgebereich Bad Honnef tätig. Bereits im Jahr 1999 übernahm er für vier Jahre die Aufgabe als Schulseelsorger und Religionslehrer am Erzbischöflichen Kardinal Frings-Gymnasium in Bonn-Beuel. Während dieser Zeit war er auch Stadtgruppenkaplan der Katholischen Studierenden Jugend (KSJ). Als sogenannter Repetent (stellvertretender Direktor) wechselte er im Jahr 2003 an das Erzbischöfliche Theologenkonvikt Collegium Albertinum in Bonn. Auch in dieser Zeit war Kohlgraf in der Seelsorge tätig und zwar in der Schulseelsorge am städtischen Beethoven-Gymnasium in Bonn sowie im Kinderheim „Hermann Josef-Haus“ in Bad Godesberg. Die Ernennung zum Schulseelsorger und Religionslehrer am Erzbischöflichen Gymnasium und der Höheren Handelsschule „Marienberg“ in Neuss folgte im Jahr 2009.
Im Oktober 2010 legte er seine Habilitation bei Professor Dr. Udo Schmälzle in Münster vor. Seine Arbeit trägt den Titel „Glaube im Gespräch. Die Suche nach christlicher Identität und Relevanz in der alexandrinischen Vätertheologie. Ein Modell für praktisch-theologisches Bemühen heute?“. Mir der Lehrberechtigung für Pastoraltheologie wurde er Privatdozent an der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster. Schließlich erfolgte zum Wintersemester 2012/2013 die Berufung auf die Professur für Pastoraltheologie an der Katholischen Hochschule Mainz, wo er im vergangenen Wintersemester 2016/2017 die Aufgabe des Dekans für den Fachbereich Praktische Theologie übernommen hat. Seine wissenschaftlichen Schwerpunkte liegen bei „Fragen pastoraltheologischer Hermeneutik“, „Diakonie als Grunddienst der Kirche“, „Vergeben und Versöhnen“ und dem Thema „Schulpastoral“.
Während seiner Zeit im Bistum Mainz hat Kohlgraf sich als Pfarrvikar in der Seelsorge in der Pfarrgruppe Wörrstadt im Dekanat Alzey-Gau-Bickelheim engagiert. Darüber hinaus hat er in dieser Zeit unter anderem im Bistum Mainz bei verschiedenen Gremien und Einrichtungen Vorträge gehalten und hat auch die theologische Begleitung des Prozesses „Sozialpastoral“ im Bistum Mainz übernommen; außerdem hat er sich in Überlegungen des Seelsorgeamtes zur Zukunft der Pfarrgemeinden eingebracht und sich im Pastoralkurs im Mainzer Priesterseminar engagiert.

von tob (MBN)
Pressestelle Bistum Mainz



Zur Meldung auf der Internetseite des Bistums Mainz und zum Download der Digitalen Pressemappe.
Helfer rund um die Kreuzwallfahrt

Am Sonntag, dem 07. Mai 2017 findet die diesjährige Herbstwallfahrt zum heiligen Kreuz von Steinheim statt. Für die Prozession, das Festhochamt, sowie zum anschließenden Mittagessen sind Gläubige aus Nah und Fern herzlich eingeladen.
Damit unsere Kreuzwallfahrt in einem würdigen und für uns alle schönen Rahmen gefeiert werden kann, möchten wir gerne alle zur aktiven Mithilfe aufrufen! Zu folgenden Themen, jeweils auf dem Wallfahrtsplatz, werden noch Helferinnen und Helfer gesucht:

    Samstag, 6. Mai
      11:00 Uhr
        Aufbau des "Himmels" über dem Außenaltar

    Sonntag, 07. Mai
      ab 07:00 Uhr
        Aufbau der Bänke für den Wallfahrtsgottesdienst, sowie der Tische für das gemeinsame Mittagessen.
        Anschließend gemeinsames Frühstück im Pfarrhaus.

      ab 16:30 Uhr
        Abbau der Bänke, der Tische und des "Himmels" über dem Außenaltar.


Wir freuen uns über jeden der uns mit hilft, dass der Wallfahrtstag wieder ein hoffentlich unvergessliches Erlebnis für uns alle wird. Vor allem beim Abbau am Sonntag Nachmittag werden dringend Helferinnen und Helfer gesucht!

Sollten Sie noch Fragen haben, melden Sie sich bitte im Pfarrbüro St. Nikolaus, Telefon: (06181) 6 14 50. Allen die mithelfen schon jetzt ein herzliches Danke schön und ein großes "Vergelt‘s Gott"!

Giuseppe Abrami
Kreuzwallfahrt am 18. September 2016


Wallfahrt zu Ehren des heiligen Kreuzes
am 07. Mai 2017 in Steinheim am Main



Liebe Gemeindemitglieder im Pfarreienverbund,

mit großen Schritten nähert sich unser Wallfahrtstag im Mai in Steinheim und die damit verbundenen Wallfahrt zum heiligen Kreuz.

Zum Tagesablauf:
    09:30 Uhr
      Eucharistische Prozession mit dem Gnadenkreuz

    10:00 Uhr
      Festliches Pontifikalamt auf dem Wallfahrtsplatz
      Festprediger Weibischof Dr. Udo Bentz, Mainz.

      Musikalische Mitgestaltung durch den Kirchenchor St. Johann Baptist unter der Leitung von Frau Natalya Steinwachs.

      Segnung der Wallfahrtsbröchen

    Beichtgelegenheit im Anschluss an das Festhochamt in der St. Nikolaus Kirche


    15:00 Uhr
      Feierliche Abschlussandacht mit Verehrung des Gnadenkreuzes


Hiermit laden wir alle sehr herzlich zur Mitfeier unserer Kreuzwallfahrt ein.





Kreuzwallfahrt mit Kreuzverehrung
in Steinheim am 07. Mai 2017

Am Sonntag, den 07. Mai 2017 feiern die Gläubigen in Steinheim wieder die Kreuzwallfahrt mit Kreuzverehrung.
Traditionell beginnt der Wallfahrtstag um 09:30 Uhr mit der eucharistischen Prozession mit dem Gnadenkreuz. Dazu treffen sich am Kreuzweg die eucharistische Prozession aus St. Johann mit den Pilgern aus Klein Auheim und die Kreuzprozession aus St. Nikolaus.

Gemeinsam ziehen die Gläubigen dann zum Wallfahrtsplatz St. Nikolaus wo um 10:00 Uhr das festliche Pontifikalamt gefeiert wird. Bei schlechtem Wetter findet der Festgottesdienst in der St. Nikolauskirche statt. Musikalisch wird das Festhochamt vom Kirchenchor St. Johann Baptist unter der Leitung von Natalya Steinwachs und Herrn Richard Mallmann an der Orgel mitgestaltet. Im Anschluß besteht die Möglichkeit zur Beichte in der St. Nikolauskirche.

Als Festprediger unserer diesjährigen Frühjahrswallfahrt konnten wir Weihbischof Dr. Udo Bentz, Mainz gewinnen. Weihbischof Bentz wurde am 03. März 1967 in Rülzheim/Pfalz geboren. Nach dem Abitur und einer abgeschlossenen Banklehre begann Dr. Markus Bentz 1988 das Studium der Philosophie und Theologie in Mainz und Innsbruck. Am 01. Juli 1995 wurde er von Bischof Karl Lehmann zum Priester geweiht und übernahm 1998 das Amt des Bischöflichen Sekretärs in Mainz. Seit 2007 ist Weihbischof Dr. Markus Bentz Regens des Mainzer Priesterseminars und wurde am 15. Juli 2015 von Papst Franziskus zum Titularbischof von Sita und Weihbischof im Bistum Mainz ernannt. Am 20. September 2015 erfolgte die Bischofsweihe im Hohen Dom zu Mainz Wir freuen uns sehr darüber, unseren Weihbischof Dr. Markus Bentz am 07. Mai hier in Steinheim zur Kreuzwallfahrt begrüßen zu dürfen.

Am Nachmittag treffen sich die Gläubigen, zum Abschluss der Kreuzwallfahrt, um 15:00 Uhr erneut zur feierlichen Andacht mit Verehrung des Gnadenkreuzes.

Hierzu sind auch die Neugefirmten Jugendlichen aller drei Pfarreien herzlich eingeladen.
Messdiener erobern München: Nachbericht zur Messdienerfahrt  zum Bereich

Am Sonntag, dem 02.04.2017 machten sich 21 Messdiener, gemeinsam mit ihrem Pfarrer Łukasz Szafera auf den Weg nach München. Nach vierstündiger ICE-Fahrt erreichten wir unser Ziel und bezogen unser Quartier, die Jugendherberge. Kaum waren wir dort angekommen, machten wir uns zu Fuß auf den Weg zum Tierpark Hellabrunn. Dort konnten wir großen und kleinen Kinder die Tiervielfalt bestaunen. Nach mehreren Stunden im Tierpark stärkten wir uns bei einem Abendessen in der Jugendherberge und ließen den Abend mit einem Quiz rund um unsere Kirche, München und diverses Messdienerwissen ausklingen.

Am nächsten Tag besuchten wir das deutsche Museum. Die Luftfahrt und Bergwerksabteilung, sowie die Hochspannungsvorführung werden uns wohl noch lange in Erinnerung bleiben. Nach vielen Stunden im Museum kamen wir der Einladung unseres Dekans nach und genehmigten uns ein Eis. An dieser Stelle, noch einmal vielen Dank

Das Highlight des Tages war das erste Steinheimer Minitalent am Abend. Alle Teilnehmer führten etwas vor, wie Gesang, Akrobatik oder Schauspiel. Am Ende des Abends stand der Sieger fest: Florian überzeugte mit einer herzzerreißenden Playback-Gesangseinlage. Am 04.04.2017 feierten wir in einer Seitenkapelle des Münchener Doms einen Gottesdienst. Messdiener hatten wir ja schließlich genug dabei . Im Anschluss an die ausführliche Führung im Dom machten wir uns auf den Weg zur Bavaria Filmstadt. Dort besuchten wir das Bullyversum, anschließend erwartete uns eine Führung durch die Bavaria Filmstudios mit Besuch des 4D-Kinos, bei der wir einiges ausprobieren konnte, wie Wettermoderation oder einen Greenscreen. Wir besichtigten einige Filmsets, wie "Die unendliche Geschichte", "Das Boot" oder "Sturm der Liebe". Der Blick hinter die Kulissen der Filmindustrie war sehr interessant. Zum Abendessen luden uns Pfarrer Szafera und das Miniteam ein. Nochmals vielen Dank. Nach der Rückkehr in die Jugendherberge ließen wir den Tag mit einem geselligen Spieleabend ausklingen. Den letzten Tag nutzten wir, um München noch ein wenig auf eigene Faust zu erkunden.

Einige machten eine Kirchentour, andere besuchten den englischen Garten, wieder andere erklommen die knapp 300 Stufen auf den Turm des "alten Peter". Müde und voller neuer Eindrücke kamen wir dann am frühen Abend wieder in Hanau an. Dort wurden wir schon von unseren Eltern erwartet.

Diese Fahrt wird allen wohl noch lange in Erinnerung bleiben und an dieser Stelle, wollen wir noch einmal Allen danken, die uns und diese Fahrt unterstützt haben.

Die Eindrücke unserer Fahrt können Sie in Kürze auf unserer Internetseite und im Schaukasten bewundern.

Es berichteten
Natalie Abrami und Alexandra Neuert
Erfahrungen eines (neuen) Kerbborschen

Wer kennt sie nicht, die grünen Westen, schwarzen Kniebundhosen und weißen Strümpfe, die Staanemer Kerbborschen. Sie helfen augenscheinlich im Sommer bei der Kerb und begleiten im Winter den Faschings-Umzug. Und sonst? Wahrscheinlich treffen die sich mehr oder weniger heimlich ein paar mal im Jahr zum Feiern. Aber etwas Genaues weiß man nicht.

So ging es auch mir, bevor ich angesprochen wurde, ob ich "dies Jahr mal den Kerbborsch mache will". Aha, dachte ich, so funktioniert das also: der Kerbborsch wird jedes Jahr neu auserwählt. Folglich ist es eine besondere Ehre und spontan habe ich "ja" gesagt. Dann erfolgt in kleiner, geheimer Runde eine detaillierte Erläuterung zur Geschichte der Kerbborschen mit dem dezenten Hinweis, dass ein Kerbborsch sein Leben lang dazugehört. Damit das jeder sehen kann, muss man sich erst einmal die Kleidung beschaffen. Das weiße Hemd ist kein Problem. Doch die Beschaffung der Kniestrümpfe ist ein Kunststück, von der Weste ganz zu schweigen. Eine Kniebundhose ist angeblich in jedem Sportgeschäft zu haben, das sich auf Wandern und Klettern spezialisiert hat. Das muss man in der Umgebung aber erst einmal finden. Dank den Erfahrungen des "geheimen Rates", Lieferantenliste, Internet und einiger Dienstreisen nach Bayern konnte ich das Outfit Anfang Juli zum ersten Mal insgeheim anprobieren. Nicht schlecht, aber es fehlt noch
die "Krawatte".

Jeder Kerbborsch hat ein dunkelrotes Band um den Hals, der neue bekommt am Abend der Kürung eine rote Schleife verpasst. Das findet im Zusammenspiel mit der Vorstellung vor den versammelten Kerbborschen kurz vor der ersten Amtshandlung, dem "Einmarsch" in das Kerbzelt, statt. Dabei stellte ich erstaunt fest, wie viele Kerbborschen ich eigentlich kenne, und später, wie viele Leute im Zelt mich kennen. Wobei man - ehrlich gesagt - im allgemeinen Trubel des "Einmarsches" so gut wie gar nichts mitbekommt. Und dann stand ich da, im Blitzlichtgewitter. Hände wurden geschüttelt, Glückwünsche ins Ohr gebrüllt. Der Pfarrer sprach ein paar Worte zur Weihe der St. Nikolaus Kirche und meinem Lebenslauf. Noch einmal Händeschütteln und Blitzlicht.

Nach ein paar Worten von mir an die Gäste war ich dann offiziell der 44. Kerbborsch, der nun für zwei Tage (solang der Vorrat reicht: Frei-) Bier austeilen und repräsentieren musste. Letzteres ist nämlich die Hauptaufgabe des aktuellen Kerbborschen, und diese ist mit der Kerb nicht zu Ende.
Der erste Morgen als Kerbborsch beginnt - für einen Sonntag und insbesondere mich eher unüblich - mit frühem Aufstehen; noch fehlt die Übung, sich in die neue Montur zu werfen.
Die langen Strümpfe sind dabei das Hauptproblem – ich bewundere seitdem die Frauen, die sich faltenlos in die noch längeren Strumpfhosen schaffen. Nachdem alles perfekt sitzt, geht es zur Kirche. Dort warten einige andere Kerbborschen und die versammelte Pfarrgemeinde. Zur Kerb gehört die Kirchweih in erster Reihe mit dazu!
So ein Gottesdienst hinterlässt dann meist zweierlei: eine Art tiefe Entspannung und – zumindest bei einigen Zeitgenossen – Durst (vielleicht ist es auch umgekehrt). Viele aus der Gemeinde zieht es nun auf den Kerbplatz, wo die der Kirche ferngebliebenen Kerbborschen und deren Frauen sowie freiwillige Helfer bereits den Kerbbraten und andere Leckereien vorbereitet haben. Der neue Kerbborsch repräsentiert, d.h. er ist anwesend und versucht die Gäste mit persönlicher Ansprache zu unterhalten. So auch am späteren Nachmittag, als die Gäste aus der Mainterrasse ihren Kaffee einnehmen. Und auch am Abend, wenn die durstigen Wanderer, Verwandtenbesucher und Sonntags-Langschläfer kommen. Allerdings darf der neue Kerbborsch jetzt auch Lose für die Tombola verkaufen. Man schafft sich eben langsam `rein.

Am Abend kam die Tombola. Der eine Kerbborsch liest die von einer mehr oder weniger freiwilligen Glücksfee gezogenen Losnummern vor und der Neue sowie zwei altgediente Kerbborschen verteilen die Gaben im "Saal" - wisst Ihr eigentlich, wie lang und breit so ein Zelt und der Biergarten davor sind? Die Füße schreien jedenfalls mittlerweile um Hilfe. Anscheinend haben das die Gäste gehört, denn so ungefähr eine Stunde später ist das Zelt fast leer und die Aufräumarbeiten beginnen. Von einer kleinen Schlafpause unterbrochen, ist am frühen Montagnachmittag der Getränkevertrieb wieder ein "normales" Geschäft.

Alle Gerätschaften sind abgebaut, abgeholt oder verstaut. Die an dieser Abschlussaktion beteiligten Kerbborschen sitzen bei Weck, Worscht und Woi / Bier zusammen und resümieren über die letzten Tage. Dann gehen alle in die Ferien. Doch mit der "Kerb" ist es dann noch nicht zu Ende. Ab dann fängt es erst an.

Lesen Sie mehr dazu demnächst.

Ullrich Mänz


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